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Abkürzungen, Lexikon, Glossar

Abkürzungen, Lexikon, Glossar


Hier möchten wir Abkürzungen oder Fachbegriffe erklären, die auch für Ihre Bestellung wichtig sein können. Sollten Sie Fragen zu speziellen Begriffen haben, geben wir Ihnen gerne darüber Auskunft (E-Mail, Brief, Fax)


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A:

Acetat
Der bei der Herstellung von Brillenfassungen meist verwendete Kunststoff. Hierbei wird durch aufwendiges Verfahren die Brillenfassung aus vorgefertigten Kunststoff-Platten gefräst. Dieser Kunststoff gehört zu den so genannten Thermoplasten, d.h. er kann durch Erwärmung verformt werden.

Achse
Wird in Grad (°) angegeben und bezeichnet die Richtung, in der die Hornhautverkrümmung ausgeglichen wird. Die Angabe ist zwischen 0° und 180°.

Add
Addition. Wert in Dioptrien, der zu den Fernwerten addiert wird, um damit den Wert der Nähe anzugeben.

Akkomodation
Die Fähigkeit des Auges, sich auf Objekte in verschieden Entfernungen so einzustellen, dass diese scharf gesehen werden. Ab dem ca. 40.ten Lebensjahr nimmt die Akkomodation kontinuierlich ab.

Alterssichtigkeit (=Presbyopie)
Die Abnahme der Fähigkeit des Auges zur Entfernungseinstellung (Akkomodation) durch zunehmendes Alter. Durch natürliche Alterungsprozesse verliert die Augenlinse ihre Fähigkeit, sich auf nahe gelegene Gegenstände einzustellen. Deswegen entsteht eine Art Weitsichtigkeit. Die fehlende Sehschärfe muss dann durch Brillen (z.B. Lese-, Arbeits- oder Mehrstärkenbrille) oder multifokale Kontaktlinsen, ausgeglichen werden. Etwa ab dem 40.ten Lebensjahr kann die Altersichtigkeit jeden Menschen treffen, also Normal-, Kurz- und Weitsichtige.

Antireflexschicht
siehe bei: Entspiegelung

Arbeitsbrillen/Arbeitsplatzbrillen
Korrektionsbrillen, die speziell auf Sehanforderungen von bestimmten Tätigkeiten/Arbeiten ausgerichtet sind. (z.B. PC-Brille, Schutzbrillen…)

Asphärische Fläche
Reflektierende oder brechende Oberfläche, die von einer Kugelfläche abweicht. Dadurch wird das Brillenglas ästhetisch schöner. Bei Weitsichtigkeit (also Plus-gläsern) wird die Eigenvergrößerung (Kuhaugeneffekt) stark vermindert.

Astigmatismus (Hornhautverkrümmung, Stabsichtigkeit)
Eine unregelmäßige Krümmung der Hornhaut (selten auch der Augenlinse). Durch den Astigmatismus werden Objekte auf der Netzhaut verzerrt abgebildet. Die Hornhaut ist nicht gleichmäßig gewölbt (kugelförmig), sondern hat in den verschiedenen Richtungen unterschiedliche Radien (Krümmungen). Dieser Sehfehler kann mit so genannten torischen Brillengläsern korrigiert werden.

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B:

Bifokalgläser (Zweistärkengläser)
Bifokalgläser bestehen aus zwei Glasbereichen. Im oberen Teil des Brillenglases ist die Wirkung für die Fernbrille, im unteren, wesentlich kleineren Segment ist die Wirkung für die Nähe. Diese Einteilung kann aber auch für spezielle Arbeitsbereiche variiert werden. Es gibt verschiedene Größen und Formen dieser Segmente.

Bildschirmarbeitsplatzbrille
Brille, die das bequeme Arbeiten in der Leseentfernung, aber auch zum PC-Bildschirm zulässt. Die beiden Glasbereiche sind nicht wie bei Bifokalgläsern sichtbar.

binokular
Beidäugig (= mit beiden Augen sehen)

Blendung/Blendempfindlichkeit
Hierunter versteht man die Beeinträchtigung der Sehleistung durch störende Lichtquellen. Eine erhöhte Blendempfindlichkeit liegt z.B. vor, wenn Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen entgegenkommen und einen übermäßig blenden. Aber auch altersbedingte oder krankheitsbedingte Ursachen erhöhen die Blendempfindlichkeit.

Brechungsindex
Je höher der Brechungsindex ist, umso dünner sind die Brillengläser.

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C:

Cyl
siehe Zyl.

Cataract/Katerakt
siehe bei: grauer Star

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D:

Dioptrie/n
Die Maßeinheit für Fehlsichtigkeit. Brillengläser oder Kontaktlinsen werden mit dieser Bezeichnung angegeben.

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E:

Einstärkenglas
Mit diesem Brillenglas wird die Fehlsichtigkeit in der Ferne oder in der Nähe korrigiert. (z.B. Weit- oder Kurzsichtigkeit, Lesebrille oder Fernbrille)

Entspiegelung (Antireflex-Schicht)
Jedes Brillenglas reflektiert auftreffendes Licht. Diese störenden Reflexe muss das Auge verarbeiten und außerdem führt es zu Lichtverlust und der Kontrast wird vermindert. In einer aufwendigen Technologie wird eine sehr dünne Schicht, weniger als ein tausendstel Millimeter, auf das Brillenglas aufgedampft. Die störenden Reflexe werden auf ein Mindestmaß reduziert und der Sehkomfort der Brille wird stark erhöht.

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F:

Federscharnier
Viele Fassungen werden mit Scharnieren an den Bügeln versehen, die eine Federung enthalten. Die beim Aufsetzen und vor allem beim unsachgemäßen, einhändigen Absetzen der Brille auftretenden Kräfte werden größtenteils in diesen Federscharnieren aufgefangen. Dadurch verzieht sich die Brille weniger schnell. Ein Abbrechen der Feder im Bügel kann aber trotzdem durch gröbere mechanische Einflüsse bewirkt werden!

Fernbrille
Brille, ausschließlich für das Sehen in Entfernungen von mehr als ca. 1,20 bis in weite Ferne. Ab ca. dem 40.ten Lebensjahr (Alterssichtigkeit/Presbyopie) kann das Glas ohne zusätzliche Korrekturen nicht gleichzeitig für die Nahsicht verwendet werden. Jetzt muss eine zusätzliche Lesebrille oder eine Mehrstärkenbrille benutzt werden.

Filtergläser = leicht getönte Gläser
Tönungsstufe ca. 10 % - 12 %

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G:

Getönte Gläser
Durch das Eintönen von Brillengläsern wird Licht für die Augen angenehmer. Ermüdungserscheinungen, z.B. Kopfschmerzen, können bei der Verwendung von getönten Gläsern oft vermieden werden. Es gibt sämtliche Tönungsstufen von 15% bis 85% und viele verschiedene Farben. Auch verlaufend getönte, selbst tönende, oder Gläser für die Datenverarbeitung sowie für Schweißerbrillen, bietet der augenoptische Fachhandel an.

Gleitsichtgläser (Multifokal- oder Progressivgläser)
Bei den Bifokalgläsern gibt es nur zwei Zonen, die die Fehlsichtigkeit für die Ferne und die Nähe (meistens zwischen 35 cm und 45 cm) ausgleicht. Dabei ist das Nahteil wesentlich kleiner als das Fernteil und sichtbar abgeteilt. Bei Gleitsichtgläsern gibt es viele Zonen, die die Fehlsichtigkeit zwischen der Ferne und der Nähe stufenlos ausgleichen. Es sind keine Segmente zu sehen, da diese nicht sichtbar verblendet werden. Sie sind die Weiterentwicklung von Trifokalgläsern.

Grauer Star (Cataract, Katarakt)
Die Augenlinse ist eingetrübt. Dies ergibt ein zunehmendes Blendungsgefühl und eine abnehmende Sehschärfe. Nach so genannter “Reife“ des Stars kann durch Operation eine künstliche Linse eingesetzt werden.

Grüner Star (Glaukom)
Das ist die Drucksteigerung im Augeninnenraum, die das Sehvermögen durch Zerstörung der Sehnerven zur Folge hat und zur Erblindung führt. Regelmäßige Kontrollen sind hier sehr wichtig. Durch Medikamente kann der Augeninnendruck gesenkt werden.

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H:

Hartlackschicht
Oberflächen-Schutzschicht (innen und außen) gegen zu schnelles Zerkratzen bei Kunststoffgläsern. Die Lackschicht wird auf das Kunststoffbrillenglas aufgebracht und durch eine UV-Bestrahlung ausgehärtet.

Hornhaut (Cornea)
Der vordere, durchsichtige Teil der äußeren Augenhaut. Die Hornhaut bündelt zusammen mit der Augenlinse das auftreffende Licht auf die Netzhaut. Sie ist durchsichtig, stark gewölbt und liegt vor der Iris und der Pupille.

Hornhautverkrümmung
siehe: Astigmatismus

Hydrophob
wasserabweisend (Betrifft Materialbeschaffenheit bei Kontaktlinsen)

Hydrophil
wasseraufnehmend (Betrifft Materialbeschaffenheit bei Kontaktlinsen)

Höhensonne
Das ist ein UV-Strahlungsgerät zur Hautbräunung. Achtung: Sonnenbrillen sind n i c h t zum Schutz gegen UV-Strahlung in Verbindung mit Höhensonnen geeignet. Hierfür gibt es spezielle Brillen oder Augenschutzkappen.

Höherbrechende Glasarten
Trifft Licht auf durchsichtiges Material, so wird es beim Eindringen um einen bestimmten Betrag von seiner Richtung abgelenkt. Diese Ablenkung und die Form des Brillenglases bestimmen diese Stärke. Nimmt man Glasmaterialien, die das Licht stärker ablenken (brechen), so kann man mit dünneren Gläsern stärkere Korrekturen herstellen und diese ästhetisch schöner wirken lassen. Brillengläser aus höher brechenden Glasmaterialien werden meist bei mittleren und höheren Fehlsichtigkeiten eingesetzt.

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I:

Index
siehe Berechnungsindex.

IR = Infrarot-Strahlung
Lichtstrahlung außerhalb des sichtbaren Lichts.

Iris (Regenbogenhaut)
Die Iris ist der farbige Teil des Auges und ist bei jedem Menschen ganz individuelles. Sie dient als Blende (Irisblende) und regelt durch Verengung oder Erweiterung der Öffnung den Lichteinfall in das Auge.

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J:

Justierung = Zentrierung
Dies bezeichnet die exakte optische Brillenanpassung.

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K:

Katarakt
siehe: Grauer Star

Konjunktivitis
Bindehautentzündung. Entzündungsreiz durch Zugluft oder andere aus der Umwelt hervorgerufenen Einflüsse.

Kontaktlinsen
Kontaktlinsen werden direkt auf das Auge (Hornhaut) aufgesetzt. Sie müssen individuell für jedes Auge angepasst werden.

Kurzsichtigkeit (Myopie)
Das ist der Abbildungsfehler des Auges, bei dem die parallel ins Auge einfallenden Lichtstrahlen nicht, wie beim normalsichtigen Auge, auf der Netzhaut vereinigt werden, sondern in einem Punkt davor. Man sagt auch, das Auge ist gegenüber dem normalsichtigen Auge zu lang gebaut. Kurzsichtige können entfernte Objekte nur unscharf, dafür aber in der Nähe gelegene Objekte, meist ohne Korrektion, erkennen.

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L:

Lesebrille
Sie dient bei der Alterssichtigkeit (Presbyopie) zum Ausgleich der Nähe, da die Einstellmöglichkeiten der Augenlinse vermindert sind. Die Lesebrille ermöglicht zwar ein bequemes Sehen im Nahbereich, kann aber für die Ferne (z.B. beim Autofahren oder zum Fernsehen) nicht verwendet werden. Möchte man in beiden Entfernungen sehen, ohne jedes Mal die Brille zu wechseln, benötigt man Mehrstärkenbrillengläser.

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M:

Mineralische Gläser
Gläser die aus Glas, also nicht aus Kunststoff gefertigt sind. Dieses optisch reine Glas kann nicht mit der einfachen Qualität von Fenster- oder Flaschenglas verglichen werden.

Minusgläser (Konkavgläser)
Minusgläser oder Konkavgläser sind nach innen gewölbt. Sie sind in der Mitte dünner und werden zum Rand hin dicker. Damit wird die Korrektion einer Kurzsichtigkeit ausgeglichen.

Multifokalglas (Mehrstärkenglas)
Brillengläser, die mehr als nur eine Korrektur haben. Sie ermöglichen das Scharfsehen in die Ferne und in die Nähe. Mehrstärkengläser werden in Bifokal-, Trifokal- und Gleitsichtgläser unterteilt. Mehrstärkengläser müssen unabhängig von der gewählten Art immer individuell angepasst werden.

Myopie
siehe Kurzsichtigkeit

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N:

Nachtblindheit (Nachtmyopie)
Sind bestimmte Sehzellen geschädigt bzw. größtenteils nicht funktionstüchtig, spricht man von einer Nachtblindheit. Die Anpassung (Adaptation) der Augen an die Dunkelheit wird behindert. Dieses medizinische Problem lässt sich teilweise oder gar nicht korrigieren. Auch bei gesunden, rechtsichtigen Augen ist das Sehen bei schlechten Lichtverhältnissen erschwert. Nah- und Fernsicht sind reduziert, ebenso das räumliche Sehen und damit die Fähigkeit, Entfernungen und Größen richtig einzuschätzen.

Nylonfaden
Bei einer teilrandlosen Brillenfassung wird das Brillenglas zum Teil durch einen Nylonfaden festgehalten.

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O:

Organische Gläser (Kunststoffgläser)
Sie werden aus speziellem, optisch hochwertigem Kunststoff hergestellt. Sie sind den mineralischen Gläsern optisch gleichgestellt, aber leichter. Kunststoffgläser können ebenfalls getönt und entspiegelt werden. Um sie gegen Kratzer zu schützen, werden sie heute oft versiegelt.

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P:

PC-Brille
Speziell für den PC-Arbeitsplatz gefertigte Brille, die den Arbeitsbereich PC-Bildschirm und normale Lesedistanz verbindet. Es ist k e i n Wechseln verschiedener Brillen notwendig. Nachteil: In weiterer Entfernung kann man mit diesem Brillenglas nicht scharf sehen.

PD (Pupillen-Distanz oder Pupillenabstand)
Abstand von Augenpupille zu Augenpupille. Dieser Messwert wird für jedes Auge einzeln ermittelt und dann beim Einarbeiten der Brillengläser in die Brillenfassung genauestens berücksichtigt. Wird dieser Wert falsch gemessen, angegeben oder in eine Brillenfassung eingearbeitet, kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder unangenehmem Sehen kommen.

Phototropes Glas
Glas, dessen Tönung sich an die Lichtverhältnisse, aber nicht durch die Helligkeit der Sonne, sondern durch deren UV-Strahlung anpasst. Vorteile, aber auch Nachteile erklären wir Ihnen gerne.

Plusgläser (Konvexgläser)
Plusgläser oder Konvexgläser sind nach außen gewölbt bzw. werden zum Rand hin dünner. Sie werden zur Korrektion von Weitsichtigkeit verwendet.

Polarisierende Filter
Das ist ein optischer Filter, der Reflexionen spiegelnder Flächen stark reduziert. Licht, das von waagerechten Flächen (z.B. Wasser oder Autoscheiben) reflektiert wird, vermindert bzw. unter günstigen Bedingungen nahezu vollständig auslöschen.

Presbyopie
siehe: Alterssichtigkeit

Prismatische Gläser
Diese Brillengläser werden bei Schielfehlern durch besondere Schleifart eingesetzt.

Progressiv-Gläser
siehe: Gleitsichtgläser

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Q:

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R:

Refraktion
Licht-Brechung; auch Refraktionsbestimmung oder Augenglasbestimmung genannt.

Refraktionsbestimmung
Bezeichnung für die Augenglasbestimmung durch den Augenoptiker oder Augenarzt, um die individuell benötigte Gläserstärke festzustellen.

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S:

Schutzbrille
Speziell auf die Anforderungen und Risiken bestimmter Tätigkeiten gefertigte Brille (z.B. Schweißerbrille)

Sehschärfe
siehe: Visus

Selbsttönendes Glas (fotochromatisches Glas)
siehe: phototropes Glas.

Silikat
Mineralisches Glas. Hauptbestandteile sind mineralische Rohstoffe.

Sonne
Auch mit Sonnenbrille ist der direkte Blick in die Sonne oder in Lampen mit hoher Strahlungsenergie zu vermeiden.

Sonnenschutzgläser (Sonnenbrillengläser)
Sonnenbrillengläser weisen eine Tönung von mehr als 50 % auf. Sie müssen auch gegen die unsichtbare ultraviolette Strahlung optimal schützen. Auch mit Sonnenbrille ist der direkte Blick in die Sonne zu vermeiden. Zum Autofahren dürfen sie nur am Tag getragen werden.

Sph
Sphäre. Dieser Wert wird in Dioptrien angegeben. Wenn dieser Wert kein Vorzeichen oder ein Plus (+) hat, ist man weitsichtig; wenn ein Minus (-) als Vorzeichen davor steht, ist man kurzsichtig.

Sphärische Brillengläser
Brillengläser mit kugelförmiger Oberfläche.

Stabsichtigkeit
siehe = Astigmatismus

Straßenverkehr
Bei Dämmerung und in der Nacht ist das Tragen einer Sonnenbrille nicht erlaubt, ja sogar gefährlich!

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T:

Torische Gläser
Torische Gläser dienen nicht nur zur Korrektur einer Kurz- oder Weitsichtigkeit, sondern zum Ausgleich der Hornhautverkrümmung (Astigmatismus/Stabsichtigkeit). Auf einem Rezept erkennt man torische Gläser daran, dass die Werte in drei Teilen protokolliert sind. Die einzelnen Teile werden als Sphäre (sph), Cylinder (cyl) und Achse bezeichnet.

Trifokalgläser (Dreistärkengläser)
Veraltete Glastechnologie, die ein Sehen in die Ferne und in die Nähe und auch in der Zwischenzone ermöglicht. Sie gelangen zum Einsatz, wenn diese Zwischenzone mit Bifokalgläsern nicht mehr abgedeckt werden kann. Anstelle von Trifokalgläsern werden heute moderne Gleitsichtgläser verwendet.

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U:

UV-Strahlung (Ultraviolettstrahlung)
Aufgeteilt in UV-A, UV-B und UV-C Strahlung. Bei nicht ausreichendem UV-Schutz können nicht nur die Hornhaut, sondern sogar die Augenlinse geschädigt werden. Daher ist es wichtig, gute UV-schützende Brillengläser und Kontaktlinsen zu verwenden!

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V:

Verlaufgläser (Verlaufend getönte Gläser)
Diese Brillengläser aus Kunststoff sind so eingefärbt, dass sie im oberen Bereich dunkler und im unteren Bereich heller werden. Die Stärke der Tönung und der Aufhellung kann frei gewählt werden. Ebenso sind den Farben fast keine Grenzen gesetzt. Es ist sogar möglich, die Gläser unten nicht nur aufzuhellen, sondern mit einer anderen Farbe zu versehen. So können die Brillengläser ideal auf die Fassung, aber auch auf Make-up oder die Haarfarbe abgestimmt werden.

Versiegelte Gläser (z.B. Lotus-oder Nanoperl-Beschichtung)
Die Oberfläche von Kunststoffgläsern ist so versiegelt, dass die Kratzempfindlichkeit reduziert wird. Dabei ist gleichzeitig eine gute Entspiegelung und eine Pflegeleichtschicht mit aufgebracht. Trotz versiegelter Gläser wird eine gute Pflege und sachgemäße Behandlung empfohlen.

Visus (Sehschärfe, Sehvermögen)
Der Visus ist der Wert, der die Qualität der Sehschärfe bestimmt und angibt wie gut ein Auge sieht. Der durchschnittliche Visus beträgt 1,0 (=100 %). Zahlen unter 1,0 zeigen, dass die Sehschärfe unter dem Durchschnitt liegt, Zahlen über 1,0 weisen auf eine überdurchschnittliche Sehschärfe hin. Zwischen der Glasstärke einer Brille und der damit erreichbaren Sehschärfe (Visus) besteht nicht unbedingt ein direkter Zusammenhang. Auch die Entwicklung oder Veränderung der Augen können von Normalwerten abweichen.

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W:

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X:

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Y:

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Z:

Zyl/Cyl Zylinder
Der Zylinder ist der Korrektionswert für die Hornhautverkrümmung, auch Astigmatismus oder Stabsichtigkeit genannt.

Zweistärkengläser
siehe: Bifokalgläser